Gegenstands-/Streit-/Verfahrenswert

Die nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz zu berechnenden Wertgebühren und auch die Gerichtskosten werden nach einem festzulegenden Gegenstands- bzw. Streit-/Verfahrenswert der jeweiligen Rechtssache berechnet. Es handelt sich in einer vermögensrechtlichen Angelegenheit regelmäßig um den objektiven Geldwert der Sache oder um das damit verbundene wirtschaftliche Interesse.

In nichtvermögensrechtlichen Angelegenheiten ist der Wert teilweise gesonderte gesetzlich geregelt, so zum Beispiel in § 42 des Gerichtskostengesetzes (GKG), oder ergibt sich aus der aktuellen Rechtsprechung zur Streitwertbemessung der Gerichte. Diese legen nämlich in nichtvermögensrechtlichen Angelegenheiten im gerichtlichen Verfahren einen Streitwert auf Antrag nach freiem Ermessen fest.

In den häufigsten arbeitsrechtlichen Angelegenheiten gelten bzw. haben sich Streitwerte durchgesetzt, beispielsweise:

  • Kündigung: bis zu drei Bruttomonatsentgelte
  • Zeugniserteilung/Zeugniskorrektur: bis zu einem Bruttomonatsentgelt
  • Abmahnung: bis zu einem Bruttomonatsentgelt
  • Nutzung Dienstfahrzeug: Höhe des zu versteuernden geldwerten Vorteils
  • Teilzeitverlangen: dreijährige Vergütungsdifferenz, höchstens ein Vierteljahresentgelt
  • Erteilung Arbeitsbescheinigung: 250,00 Euro
  • Herausgabe von Arbeitspapieren: jeweils 250,00 Euro
  • Entgeltforderung: Höhe des Forderungsbetrages


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Marion Zehe
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